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Ihr Schornsteinfeger-Meisterbetrieb

Schornsteinbrand

Durch eine unvollständige Verbrennung entsteht:

Eine unvollständige Verbrennung findet statt:

Auch bei zu groß ausgelegten Feuerstätten für feste Brennstoffe besteht diese Gefahr. Wird keine Wärme abgenommen, fahren die Kessel in den Teillastbereich, die Luftzufuhr wird gedrosselt, dadurch erfolgt die Verbrennung unvollständig, Ruß entsteht.

Die Ablagerung von Ruß im Schornstein wird begünstigt durch einen falschen Schornsteinquerschnitt:

ein zu kleiner Querschnitt 'bremst' die Abgase, sie brauchen länger auf ihrem Weg bis zur Austrittsöffnung. Im Abgas enthaltene Rußpartikel neigen eher dazu, sich an den Schornsteininnenwänden abzulagern. ein zu großer Querschnitt des Schornsteins führt dazu, dass die Schornsteininnenwände nach dem Beginn des Heizvorganges relativ lange kühl bleiben. Sie kühlen das aufsteigende Abgas ab. Im Abgas enthaltene Feuchtigkeit und Rußpartikel neigen dazu, an den Schornsteininnenwänden zu kondensieren bzw. sich abzulagern. Um diese Kondensation zu vermeiden, schicken herkömmliche Öl- und Gasheizungen (sprich: Heizungen, die keine Brennwerttechnik haben) das Abgas relativ heiß in den Schornstein. Auch Kaminöfen zur Holzverbrennung tun dies. An ihrem Stutzen hat das Abgas bei Nennleistung Temperaturen von etwa 300 Grad.

Moderne Schornsteine sind wärmegedämmt, das abgasberührende Rohr (zum Beispiel aus Keramik oder Edelstahl) ist von einer dämmenden Schicht aus Mineralwolle umschlossen. Diese Schornsteine erwärmen sich schnell; an ihren Innenwänden kondensiert viel weniger als an nicht wärmegedämmten (zum Beispiel gemauerten) Schornsteininnenwänden.

Mehrere faktoren bzw. deren Zusammenwirken können einen Schornsteinbrand auslösen:

Ein Schornsteinbrand darf nicht mit Wasser gelöscht werden. Da 1 Liter Wasser schlagartig zu 1700 Liter Wasserdampf umgewandelt würde, kann der Schornstein durch den schlagartigen Druckanstieg schwer beschädigt werden und eventuell auch explodieren. Möglichkeiten zur Brandbekämpfung: Den Schornstein kontrolliert ausbrennen lassen, das heißt unter ständiger Beobachtung. Dabei sollte man die Luftzufuhr "von unten" minimieren, also die Türe des Ofens geschlossen halten. Falls an dem brennenden Schornstein mehrere Öfen angeschlossen sind, gilt das für alle Öfen. Mit Kaminkehrerwerkzeug den brennenden Ruß von den Wänden lösen. Diesen am Fuß des Ofens ausbrennen lassen oder dem Schornstein entnehmen und außerhalb des Schornsteins ablöschen. Wenn ein Gebäudebrand droht, kann auch ein Pulverlöscher als letzte Möglichkeit benutzt werden. Man sollte die Feuerwehr und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisterchornsteinfeger hinzuziehen. Auch wenn das Feuer aus ist, sollte man den Schornstein und seine Umgebung noch mehrere Stunden beobachten, da dieser noch sehr viel Hitze ausstrahlt und zum Beispiel an den Schornstein angrenzende Dachisolier-Materialien oder Holzbalken des Dachstuhls in Brand setzen könnte.